„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse


Gestatten, Vladimir sein Name. Halbvampir.

Vladimir ist blass, dünn und ruhig und bietet damit die perfekte Zielscheibe für Gemeinheiten seiner Mitschüler. Doch wenn die wüssten, dass der Junge Blut zum Frühstück trinkt und messerscharfe Eckzähne hat, würden sie sich hüten. Um nicht aufzufallen, passt sich Vladimir jedoch an, doch als eines Tages ein neuer, geheimnisvoller Lehrer auftaucht, scheint er das gut gehütete Geheimnis um Vladimirs Wesen zu kennen…

Heather Brewer erzählt im ersten Roman der Vladimir Tod Reihe „Vladimir Tod hat Blut geleckt“ die spannende Geschichte eines außergewöhnlichen Jungens, der versucht ein halbwegs „normales“ Leben zu führen.

Wieder eine Vampirgeschichte werden vielleicht einige denken. Doch Vladimir Tod ist anders. Er versucht ganz normal zu sein und irgendwie ist er das ja auch, kommt nur darauf an, wie man „normal“ definiert.

Die Autorin hat mit Vladimir eine interessante Figur geschaffen. Der 13-jährige Junge ist sympathisch, hat mit ganz normalen Schulproblemen und dem Erwachsen werden zu kämpfen. Er ist verliebt doch traut sich nicht sein Traummädchen anzusprechen. Man kann so richtig mit ihm mitfühlen. Sein bester Freund Henry ist hingegen der beliebteste Junge der Klasse. Zusammen sind die beiden ein ungleiches Paar, das viele lustige Sprüche auf Lager hat und den Leser so wunderbar unterhält.

Doch auf der anderen Seite ist Vladimir ein Vampir und erlebt so Außergewöhnliches und Gefährliches. Es macht Spaß durch das Lesen daran teilzuhaben, auch weil es bis zum Ende spannend bleibt, denn man weiß nicht, wie die Geschichte endet oder wer Freund und wer Verräter ist. Die Seiten verfliegen beim Lesen, sodass die Geschichte leider viel zu schnell zu Ende ist.

Außerdem ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm. Die Sprache wird den Figuren gerecht und richtet sich an junge Erwachsene, ohne zu umgangssprachlich zu sein. So können auch ältere Leser Freude an der Geschichte haben.

Ich konnte „Vladimir Tod hat Blut geleckt“ gar nicht mehr aus der Hand legen, denn die spannende Geschichte, gemischt mit den sympathischen Figuren und dem lockeren Schreibstil der Autorin ist einfach eine ideale Mischung. Es macht sehr viel Spaß das Buch zu lesen, daher kann ich es nur weiterempfehlen und freue mich auf die folgenden Bände!

5

Vielen Dank an Clee von Clee’s Bücherwelt und den Loewe-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Loewe

205 Seiten

„Vladimir Tod 01. Vladimir Tod hat Blut geleckt“ auf amazon

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