„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse


Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und Vladimirs Probleme und Sorgen werden immer größer: Der Vampirjäger Joss zieht mit seinen Eltern nach Bathory um seinen Auftrag endgültig zu erfüllen: Er will alle Vampire der Stadt pfählen. Dann hängt Vlad noch immer an Meredith, von der er sich erst vor Kurzem trennen musste, auch das heimliche Bluttrinken von der hübschen Snow belastet sein Gewissen. Zu all diesen Problemen kommt noch Ottis‘ anstehender Prozess, der unter keinem guten Stern steht.

Der vierte Teil der Vladimir-Tod-Reihe der US-amerikanischen Autorin Heather Brewer hat es in sich: Vladimir steht vor einem Haufen Probleme, die seine Familie, seine Liebe und sein Leben bedrohen…

Der Einstieg in diesen Vladimir-Tod-Band viel mir etwas schwer. Es wurde viel über Vlads Sorgen geredet und darüber, was bald geschehen wird. Allerdings passierte recht wenig, sodass sich der Anfang etwas in die Länge zog.

Das ändert sich jedoch grundlegend als Joss in die Stadt zieht. Der erste Schlag gegen Vlad lässt nicht lange auf sich warten, denn Joss bändelt mit Meredith an. Dann verbündet er sich noch mit der Nervensäge Eddie, die sich als unberechenbar erweist.

Joss ist eine sehr interessante Figur. Teile der Geschichte werden aus seiner Sicht geschrieben, sodass man ihn besser kennenlernt. Doch nicht nur seine negativen Seiten spielen eine Rolle. Er wird, genau wie Ottis, vielschichtig beschrieben. Außerdem erfährt man interessante Details aus der Vergangenheit beider Figuren. Auch Vikas ist in diesem Band wieder mit von der Partie.

Während der ganzen Geschichte spürt man bereits: Es geht aufs Ende zu. Die Stimmung ist bedrückt, aber nicht erdrückend. Ein neuer, interessanter Vampir bereitet Vlad Unbehagen und bringt überraschende Informationen mit sich. Viele unvorhersehbare Wendungen machen die Geschichte spannend, schockierend und überraschend, sodass das Ende der Reihe überhaupt nicht abzusehen ist.

Der Schreibstil ist wie immer erfrischend, flüssig und brachte mich, trotz der gedrückten Stimmung, oft zum Schmunzeln.

Der vierte Vladimir-Tod-Band „Vladimir Tod kämpft verbissen“ erweist sich nach dem schleppenden Beginn als äußerst spannend, überraschend und gefährlich. Ich bin sehr gespannt und besorgt, wie es wohl mit Vlad ausgeht. Der letzte Band wird ungefähr im Juli erscheinen.

Vielen Dank an Lies und Lausch und den Loewe-Verlag für das Leserundenexemplar!

Rezension zu Vladimir Tod Band 1

Rezension zu Vladimir Tod Band 3

304 Seiten

Loewe

„Vladimir Tod kämpft verbissen“ auf Amazon

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