„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse


Cammie geht auf die Gallagher Akademie für hochbegabte junge Mädchen. Doch dies ist keine gewöhnliche Schule, denn an der Gallagher Akademie werden unter höchster Geheimhaltung die Spioninnen und Agentinnen von morgen ausgebildet! So beherrscht Cammie 14 verschiedene Sprachen, kann sich perfekt Tarnen und knackt in ihrer Freizeit die kompliziertesten Codes, doch als sie dem süßen Josh begegnet, weiß sie nicht, wie sie sich verhalten soll…

„Spione küsst man nicht“ von Ally Carter ist der erste Band der Gallagher-Girls-Reihe, um die angehende Agentin Cammie und ihre Freundinnen, die zusammen die Gallagher Akademie besuchen.

Die Idee der Geschichte interessierte mich sofort: Im Gegensatz zu den üblichen James-Bond-Spionen geben hier die Mädels den Ton an! Mit ihrem Charme, der sich aus Intelligenz, Witz aber auch Unwissenheit in bestimmten Bereichen des Lebens (Jungs) zusammensetzt, überzeugten sie mich und brachten mich oft zum Schmunzeln.

Die Geschichte entpuppt sich schon nach den ersten Seiten als sehr niedlich und lustig, denn egal wie intelligent die Mädchen auch sind, in Sachen Jungs sind sie total ahnungslos. Glücklicherweise gibt es einen Neuzugang in der Akademie, der quasi auf das Thema spezialisiert ist und scheinbar gar nicht zu den anderen Gallagher-Girls passt…

Jedoch ist dieses Mädchen Cammie, der Tochter der Schulleiterin, eine große Hilfe, denn Cammie hat quasi ihr halbes Leben in der Mädchenschule verbracht. Dass das Leben als Agent oder Agentin gefährlich ist, hat sie bereits am eigenen Leib erfahren, denn ihr Vater ist während einer Mission gestorben. Dadurch hat die Geschichte auch hin und wieder eine traurige und gefährliche Note, was einen guten und realistischen Kontrast zur lustigen Geschichte bietet.

Manchmal fand ich diese ein bisschen albern, da sich ein relativ großer Teil von „Spione küsst man nicht“ darum drehte, wie Josh beschattet oder der Familienmüll „analysiert“ wird. Ich hätte mir stattdessen etwas mehr professionelle Spionagearbeit gewünscht, denn das haben die Mädchen absolut drauf, wie sich am Ende der Geschichte herausstellt. Dieses Ende hat mich begeistert, denn es wartete mit Spannung und Überraschungen auf, die so auch schon in den Mittelteil der Geschichte gepasst hätten.

Insgesamt gefiel mir die Geschichte gut. Sie ließ sich leicht, schnell und kurzweilig lesen. Da die Mädchen im nächsten Schuljahr weiterhin das Fach „Geheimoperationen“ belegen können, sehe ich nicht nur Potenzial für deren Entwicklung, sondern auch (was die Spannung betrifft) für die nächsten Bände.

3,5

Vielen Dank an BdB-logo-small2 und den Planet Girl Verlag für das Rezensionsexemplar!

304 Seiten

„Spione küsst man nicht“ bei Thienemann bestellen

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