„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

„Alles für die Katz“ von Tom Cox [Rezension]


— ACHTUNG: Ein Buch, nur für Katzenliebhaber oder solche, die es werden wollen! —

In seinem Buch „Alles für die Katz“ beschreibt Tom Cox sein Leben unter der, mehr oder weniger, strengen Pfote seiner absoluten Lieblingstiere: Katzen.

Schon bevor er geboren wird, hat Tom eine Katze. Und auch nach der Geburt ist er fast immer in Gesellschaft der anmutigen Vierbeiner. Nach zwei katzenloser Jahren wird ihm klar: So kann er nicht glücklich werden – er braucht Katzen um sich herum. Für Tom und seine Frau Dee sind sie nicht bloß einfache Haustiere, sie sind einzelne Persönlichkeiten, die ihnen viele schöne, glückliche Momente bescheren aber oft auch einfach nur: Chaos.

„Alles für die Katz“ ist mehr ein Erlebnisbericht als ein Roman, denn Cox beschreibt seine eigene Biografie unter dem besonderen Gesichtspunkt der Rolle(n) der Katzen. Das war besonders anfangs etwas mühsam zu lesen, denn der Lesefluss wurde oft durch die ständigen Veränderungen z.B. Umzügen und die eigene Selbstständigkeit, unterbrochen. Es wurde aber angenehmer als er Dee kennen und lieben lernte, da das Buch von da an eine gewisse Stetigkeit bekam (obwohl die Umzüge eher zunahmen).

Die Spannung, die zum Weiterlesen drängte, wurde selten aufgebaut, war aber auch oft nicht nötig. Cox beschreibt seine Stubentiger nämlich auf solch liebevolle Weise, dass es immer wieder etwas zu schmunzeln und zu lachen gibt. Jeder Katzenbesitzer wird sich bestimmt an der einen oder anderen Stelle wieder erkennen. Des Weiteren ist Coxs Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Es handelt sich um kein Buch, dass man sofort im Ganzen lesen muss, sondern immer wieder gerne zur Hand nehmen kann, um ein paar lustige Stunden zu verbringen. Der Autor will mit dem Klischee der „Katzenfrau“ brechen. Es gelingt ihm, denn man merkt: Auch Männer können diesen anmutigen Wesen verfallen.

Mein Fazit: Ich mag Katzen und deshalb haben mir auch die vielen kleinen Geschichten über sie gefallen. Menschen, die sich nicht so sehr für die Vierbeiner begeistern können, würde ich vom Buch eher abraten, da sich doch alles um die Miezen und ihre kleineren und größeren Macken dreht.

Zur Ausgabe:

Es handelt sich hier um kein Hardcoverbuch im üblichen Sinne, denn das Cover ist weich und lässt sich biegen, ohne dass Risse oder Knicke entstehen. Dadurch lässt sich Buch sehr angenehm lesen, es ist so handlich wie ein Taschenbuch und so schön wie ein „normal“ gebundenes Buch.

296 Seiten, 14,95 €

List

„Alles für die Katz“ bei Amazon

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