„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

„Das Tal – Das Spiel“ von Krystyna Kuhn [Rezension]


In Krystyna Kuhns Jugendthriller „Das Tal – Das Spiel“ besuchen die Geschwister Julia und Robert Frost ein abgelegenes College irgendwo in den Rocky Mountains. Schnell merken sie, dass das Tal dunkle Geheimnisse birgt…

Julia und ihr Bruder Robert sind ganz neu am Grace College und somit auch im Tal, das abgeschieden von der restlichen Welt liegt. Beide fühlen sich alles andere als wohl. Während der Einweihungsparty beobachtet Robert dann, wie ein Mädchen von einem Felsen in den See springt und nicht wieder auftaucht. Niemand schenkt ihm Glauben, auch Julian nicht. Was hat es mit dem Mädchen auf sich und was stimmt mit dem Tal nicht?

„Das Tal – Das Spiel“ beginnt sehr spannend. Mystikelemente zusammen mit dem ungewöhnlichen Schauplatz geben dem Buch eine ganz besondere Stimmung.

Die Hauptfiguren sind recht unterschiedlich und außergewöhnlich, was sie sehr interessant macht.

Robert ist ein begnadeter Mathematiker jedoch ziemlich labil, außerdem hat er diese seltsamen Fähigkeiten. Während Julia ein intelligentes Mädchen ist, das sich um ihren Bruder sorgt und den anderen etwas vorspielt.

Alle anderen Figuren sind schwer einzuschätzen. Deshalb stellen sich der Leser und Julia immer wieder die Frage: Wem kann man trauen? Ohne jedoch zu wissen, welches Geheimnis in der Vergangenheit der Geschwister liegt.

Geheimnisvoll geht es zu im Tal. Die unglaublich dichte Atmosphäre ist jedoch auch bedrückend und beklemmend, denn so leicht kann man dem Tal nicht entfliehen… Genauso wenig wie dem Buch selbst. Die Spannung hält das ganze Buch über an, um stetig gesteigert zu werden und überraschende Wendungen zu nehmen. Dabei kommt es ohne Brutalität und Gewalt aus, was mich sonst oft bei Thrillern stört.

Einmal angefangen fühlt man sich „Im Tal“ genauso gefangen wie Julia und Robert und kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Da die Sprache sehr angenehm ist, muss man das auch gar nicht. Die Autorin schreibt jugendsprachlich, ohne vulgär zu klingen und sehr fließend, immer wieder gemischt mit Andeutungen, die nur zum Teil aufgelöst werden, denn es werden noch weitere Bücher folgen.

„Das Spiel“ ist ein äußert gelungener Auftakt der neuen Thrillerreihe „Das Tal“. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände, für die noch genug Geheimnisse aus dem ersten Band übrig sind. Der Titel „Die Katastrophe“ klingt schon mal vielversprechend.

5

Vielen herzlichen Dank an den Arena Verlag für die freundliche Unterstützung.

DIE WEBSITE ZUM „TAL“

298 Seiten, 9,95€

Arena

„DAS TAL – DAS SPIEL“ BEI AMAZON

Kommentare zu: "„Das Tal – Das Spiel“ von Krystyna Kuhn [Rezension]" (2)

  1. […] lesen. Darauf freue ich mich schon sehr, wo mir der erste Band „Das Spiel“ (Rezi hier: Klick) schon sehr gut gefallen […]

  2. […] ersten Band war ich sofort begeistert (was man hier lesen kann: Rezension zu „Das Tal – Das Spiel“), genau von den nächsten Bänden der ersten Season. Diese las ich (nachdem der vierte Band […]

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