„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

„Meisterspionin Mary Quinn: Ein verhängnisvoller Auftrag“ von Y. S. Lee [Rezension]


Mary entkommt nur knapp dem Tode durch Erhängen. Sie wird in eine Mädchenschule gebracht, in der sie die Möglichkeit hat Berufe zu erlernen, die es Frauen erlauben selbstständig zu leben, was für das viktorianische London eher ungewöhnlich ist. Doch nie hätte Mary gedacht, dass zu diesen Berufen auch der der Spionin gehört. Gleich ihr erster Auftrag führt sie in einen Schrank, in die Arme eines jungen Mannes und in große Gefahr…

In „Ein verhängnisvoller Auftrag“ erzählt Y.S. Lee die spannende Geschichte der 17-jährigen Mary, der Leben etwas anders verläuft, als sie es wohl erwartet hätte.

Gleich von Anfang an ist die Geschichte spannend, denn man wird Zeuge, wie die damals zwölfjährige Mary zum Tode verurteilt wird und nur durch den Einsatz zweier Frauen ihr dieses Schicksal erspart bleibt. Von nun an fragte ich mich, warum sie dies taten, was da hinter steckt und wie es wohl mit Mary weitergeht.

Zum Glück muss man nicht lange Warten, denn ein Zeitsprung überbrückt die nächsten fünf Jahre und dann beginnt das Abenteuer. Erst rätselhaft und weniger spektakulär aber dafür interessant, denn Mary wird als Gesellschafterin, bei einer des Schmuggels indischer Wertgegenstände verdächtigten Familie eingeschleust. Als sie beginnt Nachforschungen anzustellen, wird es spannend.

Mir hat es viel Spaß gemacht das Buch zu lesen, denn es erzählt die etwas andere Geschichte eines Mädchens, das sich so gar nicht an die Konventionen hält. Sie ist mutig, frech und klug. Trotzdem handelt sie manchmal unüberlegt oder vertraut auf ihre Gefühle, was sie nach meinem Empfinden so menschlich macht.

Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und so alle Gefahren sowie romantische und unerwartete Momente hautnah miterleben, was mir einige lustige und spannende Stunden beschert hat.

Durch Lees angenehmen Schreibstil und die geheimnisvolle Atmosphäre, denn man weiß ganz lange Zeit nicht, wer was spielt, liest sich die Geschichte schnell weg.

Für mich ist „Meisterspionin Mary Quinn: Ein verhängnisvoller Auftrag“ ein kurzweiliger Roman, der mich sehr gut unterhalten hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil „Eine fast perfekte Tarnung“!

4

Vielen Dank an den DTV-VERLAG, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

380 Seiten

DTV

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Kommentare zu: "„Meisterspionin Mary Quinn: Ein verhängnisvoller Auftrag“ von Y. S. Lee [Rezension]" (3)

  1. […] ersten Teil „Meisterspionin Mary Quinn: Ein verhängnisvoller Auftrag“ (Rezi hier:Klick) las ich sehr gerne und bin nun gespannt, wie es mit Mary weitergeht […]

  2. […] Rezension zu Band 1 “Ein verhängnisvoller Auftrag”: Klick! […]

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