„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

„Arthur und der Botschafter der Schatten“ von Gerd Ruebenstrunk [Rezension]


In Arthurs und Larissas zweitem gemeinsamen Abenteuer „Arthur und der Botschafter der Schatten“ von Gerd Ruebenstrunk, machen sich die Zwei wieder auf die Suche nach einem der vergessenen Bücher. Doch diesmal steht viel mehr auf dem Spiel – das Leben von Larissas Eltern.

Ein Jahr ist es her seit Arthur und Larissa in Amsterdam und Bologna das Buch der Antworten gesucht haben, als Pontus Pluribus zum zweiten Mal in der Buchhandlung des Bücherwurms auftaucht. Doch die beiden können noch nicht wissen, dass ihnen eine noch größere und gefährliche Aufgabe bevorsteht, denn diesmal geht es um Larissas Eltern. Kann es wirklich sein, dass sie noch am Leben sind?

Arthur erscheint am Anfang des Buches besonders ängstlich. Das war für mich etwas verwunderlich, nach den Abenteuern des letzten Jahres dachte ich, er wäre etwas mutiger geworden. Doch Arthur überwindet sich immer wieder und steht Larissa bei. Und ist es nicht gerade das, was am schwersten ist? Sich seinen Ängsten zu stellen und nicht davor wegzulaufen? Arthur zeigt dadurch innere Stärke und ist ein tolles Vorbild.

Larissa hingegen war mir während dieser Geschichte eher unsympathisch. Das war zwar vom Autor gewollt, denn die Ungewissheit mit ihren Eltern macht ihr schwer zu schaffen, ist doch trotzdem anstrengend für den Leser. Zum Glück ist Arthur ein ruhiger Gegenpol und ein sehr treuer Freund. Andererseits finde ich Larissas praktische Art erfrischend, sie entriegelt Schlösser als Hobby und ist ein Computerfreak und somit ein vielseitiges Mädchen.

Gerd Ruebenstrunk versteht es, auch im zweiten „Arthur“ Band seine Leser wieder für die Handlungsorte zu begeistern. Nach Amsterdam und Bologna heißen die Schauplätze diesmal Córdoba und Dubrovnik, deren Geschichte er geschickt und auf interessante und spannende Weise in das Geschehen einwebt. Dadurch lernt man ganze besondere Orte in Europa kennen, von denen man sonst nichts hört, die aber wunderschön sind und voller Geheimnisse stecken.

Der Schreibstil des Autors ist, wie im vorherigen Buch, sehr angenehm zu lesen. Er schreibt herrlich fließend und spannend, so dass man einfach immer weiter lesen kann. Auch finde ich es sehr schön, dass technische Geräte, wie Handys und das Internet genutzt werden, weil das realitätsnah ist und sich gerade junge Leser damit identifizieren können. Schließlich nutzen wir die technischen Errungenschaften auch täglich.

Die „Arthur“ Bücher sind Abenteuergeschichte, Reiseortentdecker und einfach fantastische Romane für Jung und Alt, in einem! Eine Mischung, die mich freudig und gespannt auf den nächsten Band warten lässt. In welche Städte geht es diesmal? Und ganz wichtig: Finden Larissa und Arthur am Ende das, was sie suchen?

Ich danke dem arsEdition Verlag ganz herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

Rezension zu „Arthur und die vergessenen Bücher“ (Klick)

410 Seiten

ARSEDITION

ARTHURS WEBSITE

„ARTHUR UND DER BOTSCHAFTER DER SCHATTEN“ BEI AMAZON

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