„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

„Drei Wünsche hast du frei“ von Jackson Pearce [Rezension]


Was würdest du dir wünschen, wenn ein Dschinn käme und dir drei Wünsche gewährt? Weltfrieden, keine Krankheiten oder vielleicht Liebe…?

Aber kann man sich wahre Liebe überhaupt wünschen?

Genau dieser Frage sieht sich Viola gegenüber, denn seit sich ihr Freund von ihr getrennt hat, fühlt sie sich einfach nicht mehr ganz. Als dann Dschinn auftaucht, wünscht sie sich eigentlich nur wieder glücklich zu sein, doch so einfach ist das gar nicht, vor allem wenn der (Menschen nicht besonders mögende) Dschinn so gut aussieht…

„Drei Wünsche hast du frei“ ist Jackson Pearce Debütroman, in dem sie von der Begegnung zwischen Viola und Dschinn erzählt. Ein etwas anderer Fantasyroman.

Mir gefiel die Idee sehr, über einen Dschinn als magisches Wesen zu lesen. Nach vielen Romanen über Vampire eine schöne Abwechslung. Außerdem klang die Frage „Kann man sich wahre Liebe wünschen?“ sehr interessant und somit war ich gespannt auf die Antwort.

Ich wurde nicht enttäuscht, denn die Geschichte beginnt nach einer kurzen Einleitung mit der Begegnung Viola und Dschinn. Das ist teilweise lustig und natürlich spannend, für Viola selbst wohl auch etwas gruselig.

Die Autorin schreibt angenehm flüssig, sodass die Geschichte sich schnell weg liest. Zum Glück hatte ich eine andere Rezension vorher gelesen, die kritisierte, dass das Wort „Yeah“ nicht einfach mit „Ja“ übersetzt wurde, s dass die sprechenden Personen klingen, als wollten sie besonders lässig wirken. Diesen Eindruck hätte ich sicherlich auch gehabt, hätte ich die Geschichte ohne diese Info gelesen, doch wenn man das „Yeah“ einfach überliest und dafür „Ja“ einsetzt, dann ging das bei mir gut und hat nicht weiter gestört.

Etwas nervig hingegen fand ich, dass Viola ständig davon sprach, dass sie sich zerbrochen fühle. Ich konnte das Gefühl beim Lesen gut nachempfinden, doch nach dem fünften Mal hätte ich mir gewünscht das Jackson Pearce sich eine andere Umschreibung einfallen lässt, denn wenn man ein Gefühl aus verschiedenen Blickwinkeln beschreibt, dann wird es für mich glaubhafter und ich denke jeder Schriftsteller fühlt mit seinen Charakteren mit, sodass er im Leser mit der Geschichte etwas berühren kann…

Dennoch hat mir die Geschichte gefallen. Die Figuren sind sehr unterschiedlich dargestellt, obwohl mich Viola mich mit ihrer auf sich bezogenen Art manchmal genervt hat. Doch Dschinn und Lawrence haben das meiner Meinung nach wieder wettgemacht, denn Lawrence ist ein Freund, den man sich nur wünschen kann und Dschinn ist einfach ungewöhnlich und ungewollt lustig.

„Drei Wünsche hast du frei“ ist für mich eine kurzweilige Geschichte für zwischendurch, die mich gut unterhalten hat.

3

Vielen Dank an den PAN- VERLAG, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

288 Seiten

PAN

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