„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

„Mission Hydra“ von Jeremy Robinson [Rezension]


„Mission Hydra“ vom amerikanischen Autor Jeremy Robinson dreht sich um das Delta Force Team, das versucht die Welt vor mehr oder weniger verrückten Genetikern und deren monströsen „Entwicklungen“ zu retten.

Nachdem in der peruanischen Wüste ein Felsbrocken mit griechischen Schriftzeichen gefunden wird, zieht man den Archäologen George Pierce zurate. Und tatsächlich entdecken die Forscher etwas Unglaubliches – den Kopf der legendären Hydra. Doch nicht nur die Archäologen sind von dem Fund begeistert, sondern auch Richard Ridley, der seine ganz eigenen Pläne mit der versteinerten Sumpfschlange hat. Nachdem diese gestohlen wurde, beginnt eine wilde Jagd um den ganzen Globus. Das Delta Force Team, unter der Leitung Jack Sieglers, versucht die Menschheit vor den skrupellosen Ridley zu bewahren.

„Mission Hydra“ ist ein äußerst spannendes und detailliertes Buch. Robinson beschreibt die Geschehnisse sehr authentisch, so auch die Waffen, die verwendet werden. Es scheint als würde es ihm am Herzen zu liegen sie und ihre Wirkungsweise perfektionistisch genau darzustellen, was ab und zu übertrieben wirkt, denn man hat durchaus verstanden, dass das Delta Team absolut tödlich ist.

Den Zusammenhang zwischen Regeneration und Wahnsinn finde ich ebenso eher übertrieben. Jemand, ob Mensch ob Tier, verfällt in Raserei und Blutrausch und tötet alles, was ihm zwischen die Zähne kommt, nur weil er regeneriert wurde? Die Erklärung fällt dafür sehr dürftig aus – die „Regenerierten“ verkraften es mental nicht. Dem entgegen beschreibt Robinson die Vorgänge die zur Regeneration führen klarer und auch für Laien (wie mich) verständlich und nachvollziehbar.

Das Schöne an der Geschichte ist deren konstanter Fluss. Sie gerät nicht in Stocken, wird nicht langatmig oder langweilig. Sie ist von Anfang bis Ende spannend, so sehr dass einem manchmal die Luft wegbleibt. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen, bis zum Schluss. Sofern man genug Zeit hat, kann man das Buch gut in einem Rutsch lesen.

2,5

469 Seiten, 8,95 €

Ullstein Taschenbuch

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