„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

„Mottentanz“ von Lynn Weingarten [Rezension]


Nina ist seit zwei Jahren verschwunden und Ellie kann nicht aufhören jedem Hinweis nachzugehen, der zu ihrer Schwester führen könnte. Doch nach zwei Jahren ohne Lebenszeichen scheint diese Suche fast hoffnungslos. Doch als Ellie neue Indizien findet und den attraktiven Sean kennenlernt, der sie bei ihrer Suche unterstützt, schöpft sie neue Hoffnung. Doch Ellie kann nicht ahnen, welch schreckliches Geheimnis sie bald darauf aufdecken wird…

Der Jugendthriller „Mottentanz“ von Lynn Weingarten erzählt die Geschichte Ellies, die verzweifelt nach ihrer Schwester sucht und dabei auf Sean trifft, der sie als einziger unterstützt.

Das Buch beginnt relativ ruhig, denn man lernt Ellies Welt kennen und die Menschen, die ihr wichtig sind, ihre beste Freundin und Amanda und Brady, ihr Chef im „Mon Coeur“.

Doch schnell merkt man, dass etwas oder jemand in ihre Welt fehlt, ihre Schwester Nina. In spannenden Rückblenden und Erinnerungen erfährt man gemeinsame Erlebnisse der beiden Schwestern. So sieht man die schönen und die schweren Zeiten, die die Zwei zusammen erlebt haben.

Die Autorin schafft es in eindrucksvollen Geschichten von Ninas und Ellies Verhältnis zu erzählen, sodass man auch die Ereignisse in der Gegenwart versteht und bei Ellies Suche mit fiebert und hofft.

Ich konnte mich außerdem sehr gut mit Ellie identifizieren. Ihre Gefühle werden überzeugend geschildert und man kann ihre Empfindungen gut nachvollziehen. Sie ist eine interessante Protagonistin, die ihre Schwester als Einzige einfach nicht aufgeben will und die Suche konsequent durchzieht.

Das Buch beginnt für mein Empfinden eher als ein „Roadmovie“, denn der geheimnisvolle und gut aussehende Sean und Ellie fahren auf der Suche nach Nina durch die halben USA. Es ist spannend und interessant, wie ein Ereignis zum nächsten Hinweis führt, auch wenn es manchmal sehr zufällig scheint. Sean würde sagen, dass es schicksalhaft ist.

Doch dann kommt die große Wende und die Geschichte wird sehr, sehr spannend und gefährlich. Diese überraschende Wendung fand ich sehr gut, so wurde es doch noch ein richtiger Thriller.

Diese Mischung aus Suche und Thriller hat mir sehr gefallen, denn es war nicht nur spannend, sondern interessant und rätselhaft. Deshalb kann ich „Mottentanz“ sehr weiterempfehlen!

4

Vielen Dank an den CBT-VERLAG, für das Vorableseexemplar!

320 Seiten

CBT

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