„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

„Silberlicht“ von Laura Whitcomb [Rezension]


In „Silberlicht“ erzählt Laura Whitcomb die Geschichte Helens, die schon lange tot ist, doch als Muse ihre „Bewahrer“ inspiriert.

Helen verweilt noch immer auf der Erde, obwohl sie schon vor über 100 Jahren gestorben ist. Um der Hölle zu entfliehen, bringt sie den Menschen, die sie begleitet, Inspiration. Dabei kann sie von ihnen nicht wahrgenommen werden. Doch eines Tages passiert das Unfassbare: Ein 17-jähriger Junge sieht ihr genau in die Augen. James kann Helen tatsächlich sehen! Das ist der Beginn einer großen Liebe, die Helens Existenz von Grund auf ändert.

„Silberlicht“ hat mich schon durch sein wunderschönes Cover verzaubert, das märchenhaft golden glänzt und mit seinen verschlungenen Ranken auch geheimnisvoll wirkt.

Als ich dann begann zu lesen, war ich erst einmal enttäuscht. Seitenlang wird Helens Vergangenheit beschrieben, wie sie die Menschen in ihrer Umgebung beobachtet und was sie in der Hölle erlebte. Das könnte theoretisch interessant sein, aber die Atmosphäre hat gefehlt und ich konnte mich mit Helen auch gar nicht identifizieren, daher waren die ersten 50 Seiten nicht besonders fesselnd.

Ich war schon ein bisschen traurig, schließlich hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut, DOCH als Helen sich auf James einlässt, und sich ihr Zustand ändert, um nicht zu viel zu verraten, wird die Geschichte richtig schön.

Alles, was dem Roman anfangs fehlte, entwickelt sich im Folgenden. Es wird romantisch, spannend und manchmal zum Verzweifeln. Eine wunderschöne Atmosphäre entsteht, da die beiden so zärtlich miteinander umgehen. Von da an konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.

Interessant fand ich auch, dass man neben der Liebesgeschichte einen Einblick in zwei Familien erhält, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das gab der Geschichte eine sehr spannende Note.

Meiner Meinung nach kann man „Silberlicht“ nicht als reines Jugendbuch bezeichnen. Ich denke vielmehr, es spricht Frauen aller Altersklassen an, da aus Helens Sicht erzählt wird und sie und James auch schon älter sind, als äußerlich zu vermuten.

„Silberlicht“ ist die Geschichte über eine fast unmögliche Liebe, die persönliche Hölle und Gott. Sie weckt verschiedenste Gefühle während des Lesens. Ich werde sie so schnell nicht vergessen, denn sie hat mich sehr berührt. Ein emotionales und wirklich schönes Leseerlebnis!

4

Vielen Dank an den PAN VERLAG, für das gewonnene Buch .

311 Seiten

PAN

„SILBERLICHT“ BEI AMAZON

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Schlagwörter-Wolke

%d Bloggern gefällt das: