„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

Beiträge mit Schlagwort ‘Feen’

„Erwacht im Morgengrauen“ von C.C. Hunter [Hörbuchrezension]


Von den Lizzys aus durfte ich auch den zweiten Band der Shadow-Falls-Reihe hören und rezensieren.

Meine Rezension findet ihr hier: Klick!

Geschichte:

2,5

Sprecherin: 4,5

Gesamt:3,5

Vielen Dank an LizzyNet und den DAV-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Eine Hörprobe findet ihr auf der Website des DAV-Verlags.

gekürzte Lesung, 6 CDs, ca. 450 Minuten

“Erwacht im Morgengrauen” (Hörbuch) auf Amazon

Rezension zu „Geboren um Mitternacht“ (Shadow Falls #1): Klick!

„Geboren um Mitternacht“ von C.C. Hunter [Hörbuchrezension]


Von Lizzynet.de aus, durfte ich das Hörbuch „Geboren um Mitternacht“, den ersten Teil der Shadow Falls Camp Reihe, rezensieren.

Meine Rezension findet ihr hier: Klick!

Geschichte: 4

Sprecherin: 3

Gesamt:3,5

Vielen Dank an LizzyNet und DAV-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Eine Hörprobe findet ihr auf der Website des DAV-Verlags.

gekürzte Lesung, 6 CDs, 445 Minuten

„Geboren um Mitternacht“ (Hörbuch) auf Amazon

„Rosendorn“ von Jenna Black [Rezension]


(Den Klappentext vom Verlag finde ich überaus gelungen und schreibe deswegen diesmal keine eigene Inhaltsangabe.)

Ich heiße Dana, und bevor ich nach Avalon gekommen bin, wusste ich nicht mehr über diese Stadt, als dass sie der einzige Ort auf der Erde ist, an dem sich die Feen- und die Menschenwelt überschneiden. Na ja, okay, den ganzen langweiligen Kram zur Geschichte habe ich in meinem Reiseführer auch überblättert. Aber inzwischen könnte ich selbst einen Reiseführer mit ein paar verdammt nützlichen Tipps schreiben:

 1. Richtet euch darauf ein, dass ihr ein paar besondere Fähigkeiten entwickeln könntet und deshalb plötzlich zur meistgesuchten Person in Avalon werdet.

2. Packt unbedingt fluchttaugliches Schuhwerk ein. Und besonders wichtig:

3. Verliebt euch ja nicht in einen atemberaubend gutaussehenden Feenjungen! Denn wenn etwas zu gut scheint, um wahr zu sein, dann ist es das auch …“ (Quelle: PAN-Verlag)

„Rosendorn“ ist der Auftakt der Avalon-Trilogie der US-amerikanischen Autorin Jenna Black, in der die Halbfee Dana unerwartete Entdeckungen über sich selbst und die Welt macht, die sie umgibt.

Von Anfang an fesselte mich die Umgebung, die im Buch beschrieben wird. Es handelt sich nämlich um unsere „normale“ Welt, nur dass Feen ein Teil von ihr sind und in Avalon leben, einer Stadt bei London. Es ist die einzige Stadt auf der ganzen Welt, in der Feen und Menschen zusammenleben können (sonst sind sie in zwei unterschiedliche Welten geteilt). Dadurch sind Bekanntes und Neues wunderbar gemischt und halten viele Überraschungen für den Leser bereit.

Dana wächst fern von Feen und anderen übernatürlichen Wesen auf. So konnte ich mich gleich mit ihr identifizieren und mit ihr leiden, wenn sie von ihrer alkoholkranken Mutter erzählt. Auch ihre Verwirrung konnte ich mitfühlen, denn es war absolut undurchsichtig, wem Dana trauen kann und wem weniger. Die Autorin schaffte es, nicht nur Dana, sondern auch mich als Leserin bis zum Ende im Unklaren zu lassen, was gespielt wird.

Dabei wechseln sich spannende, gefährliche und romantische Szenen ab. Immer wieder treten Intrigen ans Licht, wodurch eine ganze Palette an Gefühlen angesprochen wird. Von sanfter Romantik, Verwirrung, Enttäuschung bis Angst und Verzweiflung ist alles dabei. Diese Emotionen durchlebt nicht nur Dana, sondern auch der Leser selbst, wodurch man die Geschichte sehr intensiv miterleben kann.

Auch wenn das Thema durch die Sucht der Mutter und Danas eigene Probleme oft recht ernst ist, gibt es dank Danas trockener Art immer etwas zum laut los Lachen. Zusammen mit dem flüssigen Schreibstil und den anschaulichen, liebevollen Beschreibungen wird die Geschichte so zu einem wahren Leseerlebnis!

Vielen Dank an den PAN-Verlag für das Rezensionsexemplar!

400 Seiten

PAN

„Rosendorn“ auf Amazon.de

„Ash“ von Malinda Lo [Rezension]


Nach dem Tod ihrer Mutter bricht für Ash eine Welt zusammen. Kurze Zeit später heiratet ihr Vater erneut. Als dieser dann schwer erkrankt und daraufhin auch stirbt, muss Ash zu ihrer Stiefmutter ziehen, wodurch sich ihr Leben komplett ändert. Die Stiefmutter behandelt das Mädchen wie eine Sklavin. Einzig der geheimnisvolle Wald und ihr Märchenbuch bieten Ash einen Ausweg aus dem trüben Alltag. Doch der Wald ist gefährlich, denn man munkelt, dass Feen in ihm leben…

Malinda Lo erzählt in ihrem Roman „Ash“ eine Geschichte voller Magie um die heranwachsende Ash, die zwischen Legenden und grausamer Realität aufwächst.

Ashs Geschichte erinnert an das Märchen „Aschenputtel“ der Brüder Grimm. Bevor ich zu lesen begann, zweifelte ich sehr, denn das Märchen auf 270 Seiten ausgedehnt zu lesen, darauf hatte ich nicht so richtig Lust. Nun lag das Buch einige Zeit auf meinem Stapel ungelesener Bücher und war doch endlich an der Reihe. Zum Glück, denn von Anfang an zog mich die Geschichte in ihren Bann.

Meine Befürchtung, nur die Märchengeschichte zu lesen, erfüllte sich glücklicherweise überhaupt nicht, denn die Autorin hat viele eigene Elemente mit eingebracht und nur die Rahmenhandlung – böse Stiefmutter und zauberhafter Ball – erinnern an das „Original“.

Malinda Lo erschafft in ihrem Roman eine trübselige, beklemmende Stimmung, die bis zum Ende anhält und der Geschichte eine, meines Empfindens, zutiefst traurige Note gibt. Ich konnte mich gut in Ash und ihre schreckliche Situation einfühlen, denn ihre Gefühle werden sehr nachvollziehbar geschildert. Aber es gibt auch immer einen Hoffnungsschimmer, sei er noch so klein. Erst ist es der Feenmann, gefährlich und schön. Er birgt eine Flucht aus Ashs Realität. Später ist es dann die Jägerin, die sich für das junge Mädchen interessiert, ohne auf sie herab zusehen.

Die Autorin gestaltet zudem eine sehr schöne Umgebung, in der die Geschichte angesiedelt ist. Erst ist es das Dorf am Waldesrand und später die Stadt, die ebenso an den Wald grenzt. So sind dem Leser und auch Ash selbst immer die Gefahr und die Verheißung vor Augen. Außerdem wirkt der dunkle Wald schaurig-schön, so dass das Märchengefühl deutlich wird.

„Ash“ war für mich bis zur letzten Seite spannend, denn obwohl ich das Märchen kannte, war mir nicht klar, wie das Buch ausgeht. Ich konnte es, nachdem ich einmal in die Handlung eingetaucht war, nicht mehr aus der Hand legen, so fesselte mich die traurig-schöne Geschichte.

Insgesamt finde ich den Roman sehr gelungen. Eine märchenhafte Handlung wird mit vielen innovativen Elementen vermischt, dazu der angenehme Schreibstil und eine ganz dichte, meist bedrückende Atmosphäre machen „Ash“ für mich zu einem kurzweiligen und spannenden Leseerlebnis.

Ich freue mich auf weitere Werke der Autorin!


Vielen herzlichen Dank an den Pan-Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

272 Seiten

Pan

„Ash“ auf amazon

„Das Vermächtnis der Feen“ von Brigitte Endres [Rezension]


Merkwürdige Dinge geschehen als Josie ihren Vater in Chicago besucht. Was hat es mit dieser seltsamen Amsel auf sich, die dem Mädchen eine geheimnisvolle Fibel bringt? Wird Josie langsam verrückt und bildet sich die ganzen Geschehnisse ein? Doch als sie auf Amy trifft, die ihr so ähnlich sieht, dass die beiden Schwester sein könnten, scheinen die Dinge einen Sinn zu ergeben, einen zutiefst mysteriösen. Doch dies ist erst der Anfang. Die Mädchen ahnen nicht, in welch uralte Fehde sie hineingeraten sind und welches Erbe sie in sich tragen…

In „Das Vermächtnis der Feen“ erzählt Brigitte Endres eine Geschichte, in der Mythen, Fantasie und uralte Flüche lebendig werden und das Leben von Josie und Amy dramatisch verändern.

Ich war sehr gespannt auf das Buch, denn das Cover ist wunderschön gestaltet und lockte mich die Geschichte zu lesen. Es hat eine frühlingshaft grüne Farbe, ist mit glänzendem Lack bedruckt und erinnert schon von der Aufmachung an Feen. Nach dem Lesen der Geschichte muss ich feststellen, dass es auch tatsächlich sehr zum Buch passt. Die Amsel ist ein kleiner Hinweis auf die Geschichte und die Farbe des Umschlages verrät, wo sich ein großer Teil der Handlung abspielt, nämlich auf der „Grünen Insel“.

Vom Anfang der Geschichte war ich jedoch etwas enttäuscht. Ein „Zufall“ reihte sich an den Nächten, und auch wenn Josie das alles sehr seltsam vorkommt, kam für mich keine mysteriöse Stimmung auf. Vielmehr wirkten die Ereignisse konstruiert und aneinandergereiht, weswegen sich die ersten 100 Seiten sehr zähflüssig lesen ließen.

Doch als Josie Amy kennenlernt und die beiden nach Irland reisen, ändert sich das komplett. Die Geschichte wird spannend, dramatisch und liest sich einfach nur noch wunderbar flüssig. Ich war überrascht, wie sich dieser Kritikpunkt auf einmal auflöste und sich eine wunderbare Geschichte zu entwickeln begann.

Irland wird sehr schön beschrieben, als grün und wetterlaunisch und ist somit der perfekte Schauplatz für fantastische Geschichten. Die Autorin webt irische Mythen von Feen und Trollen in die Handlung mit ein, so dass man sich auf die Insel versetzt fühlt, auf der die Sidhe noch immer eine große Rolle spielen.

Die Figuren waren mir sehr sympathisch und ich konnte mich gut in Josie hineinversetzten. Sie hat öfter gezweifelt, doch immer wieder an sich, ihre Freunde und Familie geglaubt und sich dadurch immer wieder überwunden, eine Haltung, die ich bewundere, denn im Angesicht der eigenen Angst weiter zu machen, erfordert viel Mut.

Die vielen gereimten Verse der magischen Wesen haben mich manchmal schon ein bisschen genervt :), aber die Erklärung dafür war einleuchtend und interessant.

Insgesamt fand ich das Buch nach dem schleppenden Beginn sehr schön. Es hat mich mit schönen Beschreibungen der Schepselwelt (Schepsel = Mensch) und einer durch und durch fantastischen und fantasievollen Handlung gefesselt und gut unterhalten!

Ich danke dem planet Girl-Verlag ganz herzlich für das Rezensionsexemplar!

448 Seiten

planet Girl

„Das Vermächtnis der Feen“ auf amazon

Website der Autorin

“Dark Swan 02. Dornenthron” von Richelle Mead [Rezension]


Eugenie lebt zwischen den Welten. In Tucson geht sie immer noch ihrem Job als Schamanin nach. Sie ist total durcheinander, denn Kiyo verbringt viel Zeit mit seiner schwangeren Ex. Doch in der Anderswelt ist Eugenie die Dornenkönigin und muss sich um ihr Volk kümmern. In letzter Zeit verschwinden immer wieder junge Mädchen spurlos. Als Eugenie herausfindet, wer dahinter steckt, ist es schon viel zu spät…

Im zweiten Band der „Dark Swan“-Serie „Dornenthron“, erzählt Richelle Mead eine Geschichte, die Eugenie weit in die Anderswelt hinein führt, weiter als ihr selbst lieb ist.

Schon von Anfang an zog mich die Geschichte in ihren Bann. Nach einigen Seiten wusste ich wieder, was während des ersten Bandes „Sturmtochter“ geschehen war. Schon damals fesselte mich die Geschichte und ich hoffte sehr, dass dies auch in „Dornenthron“ der Fall sein würde. Ich wurde nicht enttäuscht.

Nach einer kurzen Rekapitulation von Eugenies Geschichte begegnet der Leser gleich dem ersten großen Konflikt des Buches. Maiwenn, Kiyos Ex-Freundin, feiert eine Babyparty für ihr noch Ungeborenes, zu der Eugenie eingeladen ist. Von Anfang an merkt der Leser, in welchem Zwiespalt sich Eugenie befindet. Ich konnte ihre Gefühle gut nachvollziehen, denn die Autorin beschreibt plausibel und sensibel, wie hin und hergerissen die junge Schamanin ist.

Schon im zweiten Kapitel reist Eugenie in die Anderswelt, was richtungsweisend für die folgende Geschichte ist, denn ein großer Teil des Buches spielt sich, zu meiner Freude, dort ab. Ich finde es immer wieder faszinierend, welch einzigartige Welt Richelle Mead geschaffen hat. Auf der einen Seite steht das Land, das sich seinem jeweiligen Herrscher anpasst und sich nicht mit menschlichen Entfernungsmaßstäben messen lässt und auf der anderen Seite wird es so wunderbar lebendig und anschaulich beschrieben. Die Autorin zeigt die Schönheit und die Grausamkeit des Dornenlandes gleichermaßen und lässt dadurch eine wunderbare Umgebung entstehen, die ich mir sehr gut vorstellen konnte und die einen Teil des Charmes der „Dark Swan“-Reihe ausmacht.

Aber auch die Personen sind einzigartig. Menschen und Glanzvolle stehen sich gegenüber, nur Eugenie weiß nicht so recht, wohin sie eigentlich gehört. Dorian, der Eichenkönig, ist eine markante Persönlichkeit, doch auch Kiyo hat seine Stärken, so dass Spannungen schon vorprogrammiert sind.

Die Erotik, die immer wieder in die Geschichte einfließt, spielt eher eine untermalende Rolle. Für alle, die ein paar heiße Liebesszenen mögen, sind diese das i-Tüpfelchen. Doch ist sie keines Wegs dominierend und drückt zum Teil eine Eigenart der Anderswelt aus.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass „Dornenthron“ mir sogar noch besser gefallen hat als „Sturmtochter“, denn man lernt die Anderswelt besser kennen und meine Lieblingsfigur Dorian spielt wieder eine tragende Rolle. Außerdem ist die Geschichte sehr spannend und enthält einige unerwartete Wendungen, so dass das Buch bis zum Ende spannend und sehr dramatisch bleibt.

Ich freue mich sehr auf den dritten Band „Feenkrieg“, der voraussichtlich im August 2011 erscheinen wird.

Rezension zu Band 1 „Strumtochter“

Vielen Dank an den Egmont Lyx-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Lyx

350 Seiten

„Dark Swan 02. Dornenthron“ bei amazon

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