„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

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„Jake Djones und die Hüter der Zeit“ von Damian Dibben [Rezension]


Als Jake auf dem Nachhauseweg entführt wird, ahnt er noch nicht, dass dies der Moment ist, in dem sich sein Leben komplett ändert. Er weiß noch nicht, dass er mithilfe einer geheimnisvollen Flüssigkeit namens Atomium durch die Zeit reisen kann, dass seine Eltern in eben dieser verschwunden sind und dass es einen bösen Prinzen gibt, der die Geschichte, wie wir sie kennen zerstören will…

„Jake Djones und die Hüter der Zeit“ ist der Debütroman des britischen Autors Damian Dibben und der Auftakt zu einer abenteuerlichen Romanreihe durch die Geschichte.

Am Anfang der Geschichte fesselte mich weniger die Handlung, als die wunderbaren Beschreibungen. Die Atmosphäre wurde so gut beschrieben, dass ich mich mitten in einem regennassen Tag in London wiederfinden konnte und alles um mich herum vergas. Während die Handlung etwas verwirrend war, begeisterte mich das Ambiente in der Londoner Außenstelle der Geschichtshüter und erste Reise in die Vergangenheit, denn diese lässt nicht lange auf sich warten.

Die Geschichte kommt ohne große Einleitung aus, wodurch man gleich mitten im Geschehen ist. Alle wichtigen Aspekte, wie z.B. die vergangenen Tage, die Jake erlebte, werden Stück für Stück erzählt, sodass der Leser über die entscheidenden Momente im Bilde ist.

Ab der Reise nach Venedig lies mich die Geschichte nicht mehr los. Einerseits ist die Handlung sehr spannend, temporeich und gefährlich, denn immer wieder geschehen unerwartete Wendungen und Jake wächst über sich selbst hinaus. Andererseits versteht der Autor es, die mittelalterliche Welt vor dem inneren Auge des Lesers aufleben zu lassen. So ist Venedig eine tolle Kulisse, aber auch das kleine deutsche Dorf und besonders das finstere Schloss von Prinz Zeldt.

Aber auch die Charaktere gefielen mir. Es gibt zwar eine Einteilung in „gut“ oder „böse“, die jedoch ins Wanken gerät. Besonders Jake entwickelt sich innerhalb der Geschichte weiter, aber auch viele andere Figuren lernt man von ganz unterschiedlichen und unerwarteten Seiten kennen. So ist mir im Nachhinein eine Person sympathisch, die ich am Anfang nicht ausstehen konnte.

„Jake Djones und die Hüter der Zeit“ hat mich begeistert. Es fesselt durch die spannende Geschichte, die wunderbar beschriebenen Schauplätze und die ganz unterschiedlichen Charaktere! Deshalb freue ich mich sehr auf den zweiten Band, der bereits auf Englisch unter dem Titel „Circus Maximus“ erschienen ist und im antiken Rom spielen wird.

Vielen Dank an lovelybooks und den Penhaligon Verlag für das Leserundenexemplar!

Website zum Buch: Klick!

352 Seiten

Penhaligon

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Leserunde zu „Jake Djones und die Hüter der Zeit“ Leseeindruck #2


Weiter geht es mit dem zweiten Teil von „Jake Djones“, der richtig spannend war!

Achtung im folgenden Lese- eindruck treten zwangsläufig Spoiler auf!

Hier findet ihr die Lese- runde: Lovelybooks

Leseeindruck zu Teil 2    (Kapitel 8 bis 14)

Der zweite Teil konnte mich richtig fesseln. Endlich kommt die erhoffte Reise in die Vergangenheit. Ich finde es toll, wie sich Jake überwindet, sogar mehrmals. Ich kann mich ziemlich gut in seine Lage versetzen und kann nach- vollziehen, wie ihm die ganze Situation zusetzt.

Nathan war mir ja ganz schön unsympathisch, aber wie er sich dann für Jake „geopfert“ hat, zeigt, dass er wohl doch nicht nur ein eingebildeter und arroganter Schnösel ist…

Dass es einen Spion bei den Geschichtshütern geben soll, ist schon eine schlimme Vorstellung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Mr. Cole ist, er ist zwar griesgrämig, aber ob er z.B, aus Neid oder Missgunst Gilliana schaden will, glaube ich eigentlich nicht. Es wird sich bestimmt noch herausstellen.

Was war wohl in der Schatulle? Schafft es Jake unentdeckt zu bleiben? Und was ist mit den anderen Agenten, seinen Eltern und seinem Bruder? Viele Fragen, die hoffentlich noch beantwortet werden … :)

Leserunde zu „Jake Djones und die Hüter der Zeit“ – Leseeindruck #1


Bei Lovelybooks gewann ich ein Leserundenexemplar von „Jake Djones und die Hüter der Zeit“ von Damian Dibben. Während des Lesens werde ich über meine Eindrücke zu den einzelnen Abschnitten berichten. Achtung! Dabei können Spoiler auftreten. Wenn ihr das Buch auch gelesen habt, schreibt doch, wie es euch gefallen hat, und diskutiert mit :)

Hier findet ihr die Leserunde: Lovelybooks

Leseeindruck zu Teil 1 (Anfang bis Kapitel 8)

Die ersten acht Kapitel haben mir schon gut gefallen. Man stolpert als Leser gemeinsam mit Jake in ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes und weiß zunächst gar nicht, was los ist. Dadurch kommt die Geschichte ohne lange Vorrede aus, nur die letzten Tage werden im Verlauf kurz rekapituliert.

So richtig spannend fand ich den Anfang trotzdem nicht. Ich war eher verwirrt, genau wie Jake. Das gibt sich jedoch mit der Zeit, auch wenn vieles erst nach und nach erklärt wird. Allerdings gelingt es dem Autor, eine fantastische Atmosphäre zu verbreiten. So konnte ich mich ins regennasse London, aufs Schiff und ins Hauptquartier versetzt fühlen, wodurch die Geschichte sehr fesselt.

Auch die Charaktere sind interessant gestaltet. Sie sind sehr unterschiedlich und nicht leicht zu durchschauen. Was ich z. B. von Mr. Cole halten soll, weiß ich noch nicht so richtig. Ist er nur ein Miesepeter oder steckt da mehr dahinter?

Es wird zwar immer gesagt, dass Jakes Eltern verschollen sind, aber das richtige Abenteuer, z. B. sich in die Vergangenheit aufmachen, um sie zu retten, das fehlt noch. Ich bin gespannt, was sich der Autor in dieser Hinsicht noch hat einfallen lassen.

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