„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

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„Die Dämonenfängerin 01. Aller Anfang ist Hölle“ von Jana Oliver [Rezension]


Riley möchte in die Fußstapfen ihres Vaters treten und Dämonenfängerinwerden. Sie hat keine leichte Ausbildung gewählt, denn sie ist die erste und einzige Frau in der Dämonenfängerzunft und muss sich immer wieder beweisen. Neben Dämonen des ersten Grades fangen, muss sie auch noch zur Schule gehen. Doch dann verändert ein schwerer Schicksalsschlag Rileys Leben völlig. Nichts ist mehr wie vorher undRiley sieht sich mit einer gefährlichen und ungewissen Zukunft konfrontiert…

„Die Dämonenfängerin 01. Aller Anfang ist Hölle“ von Jana Oliver ist der erste Roman der Trilogie um die 17-jährige Riley.

Von Anfang an ist die Geschichte spannend und lustig. Man begleitetRiley zu ihrem ersten Auftrag, den sie ganz alleine ausführen soll: EinBibliodämon, ein Dämon ersten Grades, richtet in einer Bibliothek Unheil an und soll eingefangen werden. Chaotisch geht es bei der Jagd zu, genau wie in Rileys Leben…

Nach diesem rasanten Auftakt geht die Geschichte etwas ruhiger weiter, so dass man Riley, Beck und Rileys Vater Paul kennen lernen kann. Riley ist ein toughes, selbstbewusstes Mädchen, das weiß was sie will. Aber sie hat auch eine sehr verletzliche, sensible Seite, die man im Verlauf der Geschichte entdeckt. Riley war mir während des Lesens sehr sympathisch. Ich konnte ihre Gefühle nachvollziehen und fühlte mit ihr. Man erlebt zusammen mit Riley eine mitreißende Achterbahn der Gefühle!

Die Idee der Dämonen wurde sehr spannend und interessant umgesetzt. So gibt es Dämonen fünf verschiedener Stufen, die unterschiedlich gefährlich sind. Die meisten sind böse und gefährlich, aber es gibt auch kleine, niedliche über die man als Leser schmunzeln kann. Zusammen mit Riley, die erst Dämonen der ersten Stufe fangen darf, lernt man die anderen mit ihren speziellen Eigenheiten kennen.

Die Welt in der die Geschichte spielt, ist in der Zukunft angesiedelt und wirkt daher dystopisch, gemischt mitFantasyelementen. Die Gesellschaft und die Städte haben sich sehr ins Negative gewandelt, so findet der Unterricht in verlassenen Supermärkten statt und Leichen werden als Sklaven genutzt. Die Atmosphäre ist dadurch oft sehr düster, wird aber durch Rileys freundliche und witzige Art auch aufgehellt.

Diese Mischung aus Spannung, interessanter Geschichte und sympathischen Personen macht Lust auf mehr. Durch den angenehmen, flüssigen Schreibstil und die nicht übertriebene Jugendsprache macht das Lesen sehr viel Spaß und man fiebert mit Riley und auch mit Beck mit. Ich freue mich daher sehr auf den zweiten Band!

Vielen Dank an den Fischer FJB-Verlag, für das Rezensionsexemplar!

Fischer FJB

537 Seiten

„Die Dämonenfängerin 01. Aller Anfang ist Hölle“ bei amazon

Die Vorgeschichte der „Dämonenfängerin“

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