„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

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„Das Lied der Banshee“ von Janika Nowak [Rezension]


Aileen ist Tischlerin und führt ein einigermaßen normales Leben. Doch das ändert sich schlagartig, als sie eines Nachts von vier finsteren Typen überfallen wird. Irgendwie kann sie sich retten. Etwa durch den seltsamen Schrei, den sie ausstieß? Bald muss Aileen erkennen, dass die Welt die sie zu kennen glaubte, voller Magie steckt, genau wie sie selbst…

Janika Nowaks Debütroman „Das Lied der Banshee“ erzählt die Geschichte der siebzehnjährigen Aileen, deren Leben sich komplett auf den Kopf stellt – denn sie ist eine Banshee.

Das wunderschöne, in herbstlichen Farben gehaltene Cover, das eine junge Frau zeigt, machte mich schon vor dem Lesen neugierig auf die Geschichte. Hinzu kommen viele liebevolle Zeichnungen im Buch selbst, die die Geschichte wunderbar untermalen und darstellen. Ich könnte sie mir immer wieder ansehen, denn es gibt immer kleine Details, die man neu entdeckt. Die Zeichnungen verleihen dem Buch schon mal einen besonderen Charme.

Genauso fasziniert war ich während des Lesens von der Geschichte und den fantastischen Wesen. Es tauchten so viele Figuren auf, von denen ich zwar schon mal gehört, aber noch nie wirklich gelesen hatte. Neben der Banshee gibt es zum Beispiel auch Lamien und einen Wassermann, der besonders sympathisch ist. Außerdem lernte ich viele neue Gestalten kennen, die zum Teil ziemlich außergewöhnlich und sehr spannend waren.

Der Schreibstil liest sich sehr angenehm, und da in der Geschichte immer etwas passiert, lesen sich die knapp 500 Seiten sehr schnell weg. Immer neue Wendungen machen den Roman bis zum Ende spannend, sodass man nicht voraussehen kann, wie die Geschichte ausgeht.

Aileen ist als Protagonistin sehr sympathisch. Sie hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen, ist locker und frech. Da sie selbst nichts von der magischen Welt und ihrem eigenen Wesen ahnte, nimmt sie den Leser auf sehr angenehme Weise mit in die Welt der Götterkinder. Einzig gestört hat mich, wie sie Thomas immer als „Kollegen“ bezeichnet. Es ist von Anfang an klar, was wer füreinander empfindet… Liebe macht eben doch blind ;).

Alles in allem hat mir „Das Lied der Banshee“ sehr gefallen, denn es nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise, die einen während des Lesens nicht mehr loslässt!

4,5

Vielen herzlichen Dank an den Pan-Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

480 Seiten

Pan

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