„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

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„Virals – Nur die Tote kennt die Wahrheit“ von Kathy Reichs [Rezension]


Tory und ihre Freunde sind verzweifelt – das Forschungslabor, in dem ihre Eltern arbeiten, soll geschlossen werden. Um nicht wegziehen zu müssen und mit den anderen Virals zusammenbleiben zu können, hat Tory eine geradezu unglaubliche Idee: Zusammen mit ihren Freunden will sie den legendären Piratenschatz von Anne Bonny finden. Dieser würde womöglich das nötige Geld bringen, um das Labor zu retten. Doch die Virals sind nicht die Einzigen, die nach dem Schatz suchen und ihre Verfolger sind skrupellos und zu allem bereit…

„Virals – Nur die Tote kennt die Wahrheit“ ist der zweite Band der Jugendthriller-Trilogie der US-amerikanischen Erfolgsautorin Kathy Reichs, die u.a. auch die Drehbücher zur Fernsehserie „Bones“ schreibt.

Die Geschichte beginnt zunächst etwas träge. Die Schließung des Instituts und die Verzweiflung der Freunde darüber stehen im Vordergrund. Ganz nebenbei wird das, was man aus Band eins wissen muss, wiederholt, so dass man die Geschichte auch lesen kann, wenn man den ersten Teil, so wie ich, noch nicht gelesen hat. Dabei wird aber nicht zu viel vom ersten Band verraten.

Nach ca. 70 Seiten kommt dann Schwung in die Geschichte, denn Tory eröffnet ihren Freunden die unglaubliche Idee Anne Bonny Schatz zu suchen. Von da an konnte ich kaum aufhören zu lesen, denn es wird spannend, überraschend und gefährlich.

Die Suche nach dem Schatz gestaltet sich wie ein Puzzle, denn Schritt für Schritt gelangen die Virals näher zum Schatz. So kann man als Leser mit rätseln, wo er versteckt sein könnte und wer den Freunden auf der Spur ist. Dabei ist die Atmosphäre immer dicht, so dass man sich fühlt, als würde man mit in engen Tunneln stecken, durch gefährliche Höhlen laufen oder unter Wasser keine Luft mehr bekommen. Der Schreibstil ist dabei angenehm flüssig, so dass man völlig in die Geschichte eintauchen kann. Der jugend- und umgangssprachliche Stil dürfte dabei sowohl jugendliche als auch erwachsene Leser ansprechen.

Einzig die vielen Zufälle störten mich. Zu oft scheint alles wie am Schnürchen zu laufen, was eher unrealistisch und etwas konstruiert wirkt.

Insgesamt erinnert mich die Geschichte vom Charakter her an „Fünf Freunde“, wer diese mochte, dem wird bestimmt auch „Virals – Nur die Tote kennt die Wahrheit“ gefallen, denn der Roman ist eine spannende Abenteuer-, Schatzsuche- und Piratengeschichte.

Vielen Dank an LiesundLausch und den cbj-Verlag für das Leserundenexemplar!

512 Seiten

cbj

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