„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

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„Der Monstrumologe“ von Rick Yancey [Rezension]


Monstumologie:

  1. Das Studium von Kreaturen, die sich dem Menschen gegenüber grundsätzlich böswillig verhalten und deren Existenz von der Wissenschaft nicht anerkannt ist. Meist handelt es sich um Wesen, die man dem Reich der Mythen und Legenden zuordnet.
  2. Die Jagd auf solche Lebewesen …

Will Henry ist der Assistent des etwas verrückten Dr. Warthrop. Dieser geht einer sehr ungewöhnlichen Beschäftigung nach: Er ist Mostrumologe. Neben der Forschung macht er Jagd auf solche Wesen. Doch die Jagd erweist sich als lebensgefährlich…

In seinem Buch „Der Monstrumologe“ erzählt Rick Yancey die Geschichte des Will Henry, dessen Memoiren nach seinem Tod entdeckt werden und eine unglaubliche und erschreckende Wirklichkeit offenbaren…

Schon der Titel lässt erwarten, dass die Geschichte gruselig wird. Da die Altersempfehlung bei „Ab 14“ liegt, und ich mich gerne ein bisschen grusele, erwartete ich eine spannende Geschichte.

Als spannend erwies sich die Geschichte dann auch von Anfang an, denn ein Grabräuber bringt dem Doktor ein Monster, das sich in eine Leiche verbissen hat. Von da an, hat der junge Will keine Ruhe mehr, denn der Doktor weiß wie gefährliche diese Art von Monster ist und geht sie jagen…

Doch diese Jagd und deren Folgen werden so blutig und eklig beschrieben, dass mir während der Lektüre regelmäßig übel wurde. Ich musste das Buch immer wieder zur Seite legen und versuchte mehrmals weiterzulesen. Jedoch ohne Erfolg: Nach einem Drittel des Buches gab ich es auf. „Der Monstrumologe“ ist eindeutig nichts für schwache Nerven. Wegen der sehr detailreichen blutigen Beschreibungen ist die Geschichte erst für Leser ab frühestens 16 Jahre zu empfehlen.

Nichtsdestotrotz liest sich der flüssige, etwas antiquiert wirkende Schreibstil des Autors angenehm. Er versteht es eine düstere und bedrückende Stimmung aufzubauen, bei der man immer eine erschreckende Wendung erwartet. Die kleinen Abbildungen der „Instrumente“ des Doktors, die auf der einen oder anderen Seite auftauchen, tragen ihren Teil zur Atmosphäre bei.

Obwohl ich nur ein Drittel der Geschichte gelesen habe war mir Will sympathisch. Und auch der Doktor ist auch seine verschrobene Art irgendwie liebenswürdig, wenn auch völlig verantwortungslos.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Der Mostrumologe“ eine gruselige Geschichte ist, die nichts für schwache Nerven ist. Wer jedoch anschauliche Beschreibung von ekligen, blutigen Ereignissen mag, dem wird die Geschichte vielleicht gefallen. Der zweite Teil „Der Mostrumologe und der Fluch des Wendigo“ wird voraussichtlich am 20. Januar erscheinen.

(Ich vergebe an dieser Stelle keine Sterne,

da ich das Buch nicht komplett gelesen habe.)

Vielen Dank an Bastei Lübbe für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Lübbe

416 Seiten

„Der Monstrumologe“ auf amazon

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