„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

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„Alterra – Der Krieg der Kinder“ von Maxime Chattam [Rezension]


Die grausame Königin Malronce holt zum entscheidenden Schlag gegen die Kinder aus: Sie zieht all ihre Truppen zusammen um einen endgültigen Krieg zu führen. Doch das wollen Matt und Ambre verhindern. Seit Tobias vom Torvaderon verschlungen wurde sind sie nur noch zu zweit. Schließlich müssen auch sie sich trennen, denn jeden erwartet seine eigene, schwere Aufgabe…

Im dritten Alterra-Band „Alterra – Der Krieg der Kinder“ des französischen Autors Maxime Chattam findet die Geschichte um Matt, Ambre und Tobias einen packenden und dramatischen Höhepunkt.

Schon Band eins und zwei der Reihe ließen ahnen, dass der dritte Roman die Entscheidung bringt – Kinder oder Zynics, Gut oder Böse, Unschuld oder Schuld. So verhält es sich auch, doch bis zum Ende bleibt die Geschichte spannend, unentschieden und teilweise auch brutal, denn der Titel ist wörtlich zunehmen, da die Kinder wirklich Krieg führen und dabei viele von ihnen sterben oder verletzt werden.

Doch auch viele Geheimnisse werden nun gelüftet, so erfährt man z.B. was es mit der mysteriösen Karte auf Ambres Körper oder mit dem Torvaderon auf sich hat.

Interessant und traurig zugleich ist es zu sehen, wie erwachsen Matt, Ambre und Tobias in ihrem Denken und Handeln geworden sind, obwohl sie eigentlich noch halbe Kinder sind. Jeder der drei zeigt seine Stärken und beweist Mut. Der Schreibstil Chattams ist gewohnt angenehm zu lesen, so dass die Seiten während des Lesens nur so verfliegen.

„Der Krieg der Kinder“ ist in allen Hinsichten eine Steigerung gegenüber den ersten beiden Bänden: Die Geschichte ist dramatischer, spannender und fesselnder, aber auch brutaler und tragischer.

Aus diesem Grund und da der Roman sehr zum Denken bezüglich seines eigenen Verhaltens gegenüber der Natur und dessen Konsequenzen anregt, halte ich „Alterra“ für kein ausschließliches Jugendbuch. Es spricht auch Erwachsene an, denn es animiert zum Umdenken. In dieser Hinsicht ist das Ende ganz besonders gut gelungen. Es vermittelt eine wichtige Botschaft auf sehr ansprechende und interessante Art und Weise.

Aber „Der Krieg der Kinder“ soll nicht der letzte Teil von „Alterra“ sein. Der Autor hat vier weitere Bände geplant, die in der Welt nach dem Sturm spielen werden.

4,5

Rezension zu Alterra Band 1 “Die Gemeinschaft der Drei”

Rezension zu Alterra Band 2 „Im Reich der Königin“

Vielen Dank an den pan-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

432 Seiten

pan

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