„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

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„Vladimir Tod 03. Hängt todsicher ab“ von Heather Brewer [Rezension]


Vladimir Tod ist zur Hälfte Vampir und zur Hälfte Mensch. Genau das ist das Problem, denn eigentlich dürfte es ihn gar nicht geben. Menschen und Vampire können zusammen keine Kinder bekommen. Eigentlich. Genau diese Einzigartigkeit wird zum Problem, denn ist Vlad nun der Pravus, der über alle Vampire herrschen und die Menschheit versklaven wird? Außerdem ist er in menschliches Mädchen verliebt und sein bester Freund möchte nicht mehr sein Lakai sein…

Heather Brewer erzählt im dritten Vladimir-Tod-Roman „Vladimir Tod hängt todsicher ab“ wieder von einem spannenden und gefährlichen Jahr, das der junge Halbvampir erlebt.

Von Anfang an findet man sich in einer spannenden Geschichte wieder, denn man begegnet schon zu Beginn Ignatius – einem Vampir, der es auf Vladimirs Leben abgesehen hat. Doch Vlad sieht sich zunächst mit anderen Problemen konfrontiert: Ständig wächst sein Blutdurst und sein Lakai und bester Freund Henry verhält sich mehr als merkwürdig. Schnell konnte ich mich so wieder in Vladimirs Welt einfinden und alte Bekannte treffen, was ein sehr schönes Gefühl ist.

So tauchen alle Personen auf, die mir am Herzen liegen: seine Tante Nelly, sein Onkel Ottis, Henry und Vladimirs Freundin Meredith. Doch während des Lesens lernt man auch neue Charaktere kennen, zum Beispiel Snow, ein interessantes und überraschendes, junges Mädchen, durch die die Geschichte eine interessante Wendung erlebt.

Ich konnte mich wieder sehr gut in Vladimir einfühlen. Es wird anschaulich beschrieben, wie ihn Henrys abweisendes Verhalten verletzt und wie sein Blutdurst ihn überwältigt. So lernt man eine ganz neue, dunkle Seite an Vladimir kennen, die mich sehr überrascht hat.

Angenehm zu lesen ist die Geschichte auch wieder durch den lockeren Schreibstil der Autorin. Lustige Sprüche, wie „Gepfähltes Kind scheut den Pflock“ ließen mich oft schmunzeln. Dennoch ist die Geschichte sehr viel spannender als ihre Vorgänger, denn nicht nur Vladimirs Leben schwebt in Gefahr…

In „Vladimir Tod 03. Hängt todsicher ab“ stimmt die Mischung aus Humor, Spannung und einem Hauch Romantik wieder. Das Ende ist zudem sehr gelungen und macht schon neugierig, wie es im nächsten Band wohl weitergeht.

Vielen Dank an lies-und-lausch und den loewe-Verlag für das Leserundenexemplar!

Rezension zu Vladimir Tod Teil 1: „Vladimir Tod hat Blut geleckt“

loewe

301 Seiten

„Vladimir Tod 03. Hängt todsicher ab“ auf amazon

„Vladimir Tod 01. Vladimir Tod hat Blut geleckt“ [Rezension]


Gestatten, Vladimir sein Name. Halbvampir.

Vladimir ist blass, dünn und ruhig und bietet damit die perfekte Zielscheibe für Gemeinheiten seiner Mitschüler. Doch wenn die wüssten, dass der Junge Blut zum Frühstück trinkt und messerscharfe Eckzähne hat, würden sie sich hüten. Um nicht aufzufallen, passt sich Vladimir jedoch an, doch als eines Tages ein neuer, geheimnisvoller Lehrer auftaucht, scheint er das gut gehütete Geheimnis um Vladimirs Wesen zu kennen…

Heather Brewer erzählt im ersten Roman der Vladimir Tod Reihe „Vladimir Tod hat Blut geleckt“ die spannende Geschichte eines außergewöhnlichen Jungens, der versucht ein halbwegs „normales“ Leben zu führen.

Wieder eine Vampirgeschichte werden vielleicht einige denken. Doch Vladimir Tod ist anders. Er versucht ganz normal zu sein und irgendwie ist er das ja auch, kommt nur darauf an, wie man „normal“ definiert.

Die Autorin hat mit Vladimir eine interessante Figur geschaffen. Der 13-jährige Junge ist sympathisch, hat mit ganz normalen Schulproblemen und dem Erwachsen werden zu kämpfen. Er ist verliebt doch traut sich nicht sein Traummädchen anzusprechen. Man kann so richtig mit ihm mitfühlen. Sein bester Freund Henry ist hingegen der beliebteste Junge der Klasse. Zusammen sind die beiden ein ungleiches Paar, das viele lustige Sprüche auf Lager hat und den Leser so wunderbar unterhält.

Doch auf der anderen Seite ist Vladimir ein Vampir und erlebt so Außergewöhnliches und Gefährliches. Es macht Spaß durch das Lesen daran teilzuhaben, auch weil es bis zum Ende spannend bleibt, denn man weiß nicht, wie die Geschichte endet oder wer Freund und wer Verräter ist. Die Seiten verfliegen beim Lesen, sodass die Geschichte leider viel zu schnell zu Ende ist.

Außerdem ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm. Die Sprache wird den Figuren gerecht und richtet sich an junge Erwachsene, ohne zu umgangssprachlich zu sein. So können auch ältere Leser Freude an der Geschichte haben.

Ich konnte „Vladimir Tod hat Blut geleckt“ gar nicht mehr aus der Hand legen, denn die spannende Geschichte, gemischt mit den sympathischen Figuren und dem lockeren Schreibstil der Autorin ist einfach eine ideale Mischung. Es macht sehr viel Spaß das Buch zu lesen, daher kann ich es nur weiterempfehlen und freue mich auf die folgenden Bände!

5

Vielen Dank an Clee von Clee’s Bücherwelt und den Loewe-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Loewe

205 Seiten

„Vladimir Tod 01. Vladimir Tod hat Blut geleckt“ auf amazon

„Blood Romance 01. Kuss der Unsterblichkeit“ von Alice Moon [Rezension]


Als Sarah Dustin das erste Mal sieht, ist es als würde ihr Herz ihren Körper verlassen und zu ihm schweben. So etwas hat sie noch nie gespürt. Was hat das zu bedeuten? Sarah fühlt sich von dem Jungen mit den dunklen Augen angezogen und auch er schaut sie auf eine Art an, die sie im Innersten berührt. Doch was hat May, Sarahs Freundin, bloß gegen den geheimnisvollen Dustin?

Alice Moon erzählt im ersten Band der „Blood Romace“ Reihe, der den Titel „Kuss der Unsterblichkeit“ trägt, den Beginn der Geschichte zwischen Sarah und Dustin, deren Liebe die beiden für immer glücklich machen oder auf ewig verfluchen könnte.

Das schöne Cover machte mich neugierig das Buch zu lesen. Der Spotlack, mit dem die schwarzen Rosenranken aufgetragen sind, steht in einem schönen Kontrast zur violetten Farbgestaltung des Covers und die Rosen, die an den Seiten des Buches aufgetragen sind, wirken ungewöhnlich und interessant.

Die Geschichte um Sarah und Dustin lässt sich eigentlich ganz gut lesen, denn der Schreibstil der Autorin ist flüssig und es gibt einige geheimnisvolle, verwirrende oder romantische Momente, doch der eigentlichen Geschichte fehlt meiner Meinung nach die Besonderheit und Einzigartigkeit, die das Buch von anderen des Genres unterscheidet.

Man könnte die Geschichte auch so zusammenfassen: Ein eher unscheinbares, aber eigentlich wunderschönes Mädchen verliebt sich unsterblich in einen geheimnisvollen, vielleicht gefährlichen jungen Mann, der ihre Liebe auch erwidert, aber ihr aus bestimmten Gründen nicht nah sein darf…

Mir kam der Inhalt so grob zusammengefasst bekannt vor. Nun kann man aber auch aus einem häufiger bearbeiteten Thema immer noch eine besondere Geschichte machen, was erklärt, warum es so viele verschiedene Vampir-Bücher bzw. Reihen gibt. Dazu müsste man der Geschichte aber irgendetwas Außergewöhnliches verleihen, wie besondere Charaktere, eine spannende, unerwartete Geschichte oder eine fantastische Umgebung.

Bei „Kuss der Unsterblichkeit“ war davon, leider nicht so viel zu finden. Von Anfang an ist klar, dass Dustin kein „normaler“ Junge ist, doch was er genau ist, ahnt man relativ schnell. Sarah hatte ihre eigene tragische Geschichte, deren Ausmaße dem Leser Stück für Stück enthüllt werden. May, Sarahs vielleicht beste Freundin, ist die einzige Figur, deren Motive undurchsichtig sind. Insgesamt fand ich die Geschichte daher eher vorhersehbar.

Ein anderer Punkt, der mich störte, war, dass immer wenn sich Dustin an eine geheimnisvolle Frau aus seiner Vergangenheit erinnerte, die Wörter SIE, IHR, IHRE, DU und DICH großgeschrieben wurden. Auf mich wirkt das, als schreie der Charakter, der gerade denkt oder spricht, sodass es meinen Lesefluss störte, wenn in zwei Sätzen mitunter fünf solcher Wörter standen. Zum Glück gab es nicht so viele dieser Passagen.

Insgesamt ist „Kuss der Unsterblichkeit“ für mich eine Geschichte, die man nebenbei mal lesen kann, aber nicht muss. Der Schreibstil ist, abgesehen von „SIE“, flüssig, wodurch sich Geschichte relativ schnell lesen lässt.

Vielen Dank an den Loewe-Verlag für die Bereitstellung, des Rezensionsexemplars!

285 Seiten

Loewe

„Blood Romance 01. Kuss der Unsterblichkeit“ auf amazon.de

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